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"Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun. "
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)
Seit über 200 Jahren erfreut sich der homöopathische Weg
als Heilungsmethode zunehmender Beliebtheit. Dabei handelt es sich
um eine Reiztherapie, bei der die körpereigenen Abwehrmechanismen
und damit der Heilungsprozess gefördert werden.
Das homöopathische Mittel ahmt quasi die echte Krankheit nach
und bekommt dadurch Zugang zu den blockierten oder geschwächten
Ordnungskräften des erkrankten Organismus (Similia similibus
curentur = Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt).
Dabei werden keine Symptome unterdrückt, sondern dem Körper
wird aktive Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. Die Homöopathie
betrachtet den kranken Menschen im Sinne einer Ganzheitsbehandlung
nach allen seinen leiblichen und seelischen Bedingungen.
Grundlage der homöopathischen Arzneimittel sind Pflanzen, Tiere,
tierische Produkte und Mineralien. Die bei der Herstellung homöopathischer
Medikamente verwendeten „Verdünnungen“ mittels
Verschüttelungs- bzw. Verreibungsprozessen, sind in Wirklichkeit
Potenzierungen (potentia = Kraft), da es dabei zu einer Entfaltung
neuer Kräfte kommt, die über den materiellen Wirkungsgrad
des eigentlichen Arzneimittels hinausgehen.
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